Rapperswil SG
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Akupunktur

Kupunktur

Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), die auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen zirkuliert und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht. Durch Stiche in auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte soll der Energiefluss ausgeglichen werden. Das gleiche Therapieziel hat die Akupressur, bei der man einen stumpfen Druck ausübt, sowie die Moxibustion, bei der Wärme eingesetzt wird.

Klinische Studien zeigen eine Wirksamkeit der Akupunktur z.B. bei durch Kniegelenksarthrose bedingten Schmerzen, bei chronischen Rückenschmerzen und bei der Prophylaxe von Migräneattacken. Bei diesen Beschwerden ist die Wirksamkeit von Nadelstichen deutlich höher als die einer konventionellen westlichen Therapie.

Bei den Akupunkturpunkten handelt es sich um 365 ganz spezifische Stellen auf den Meridianen, über die sich der Fluss des Qi und somit die Funktion sämtlicher Organe beeinflussen lässt. Je nach Nadelführung wirkt die Akupunktur kräftigend oder beruhigend. Unsere Fachärzte für TCM wenden verschiedene Stichtechniken und -tiefen an, die den individuellen Erfordernissen entsprechend angepasst werden. 
 
Die Akupunktur ist ein sicheres Therapieverfahren und Nebenwirkungen sind bei der Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten selten.  Kleine Blutergüsse, Hautreizungen oder Rötungen verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit. Es werden ausschliesslich Einwegnadeln angewendet.
 
Nach einer sorgfältigen Befragung zu den Beschwerden, der persönlichen Gesundheitsgeschichte und der Überprüfung des Pulses und der Zunge wird das Krankheitsbild und die Behandlungsstrategie definiert. Danach beginnt die Behandlung mit Akupunktur, welche je nach Beschwerde wöchentlich, zweimal wöchentlich oder zwei wöchentlich stattfindet . Die Behandlungsdauer zieht sich häufig über ein paar Wochen.
Je nach Krankheitsbild werden auch die passende Ernährung oder die Lebensgewohnheiten ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsstrategie. Ausserdem ist in manchen Fällen eine zusätzliche Einnahme von Chinesischen Kräutern empfehlenswert oder nötig.
 
Eine spezifische Form der Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Bei der Ohrakupunktur werden Samenkörner an bestimmten Punkten am Ohr angebracht. Erreicht wird dadurch eine mehrere Tage anhaltende Dauerstimulation. Das Prinzip basiert auf der Annahme, dass sich am Ohr der ganze Körper wieder findet; von diesen Ohrpunkten kann auf den gesamten Organismus Einfluss genommen werden.
 
Neben der Akupunktur verfügt die chinesische Medizin über eine reiche Pflanzenheilkunde und Chinesische Arzneimitteltherapie, die ergänzt wird durch chinesische Ernährungslehre und Ernährungstherapie und durch die chinesische Massagetechnik Tuina und die Bewegungstherapien Qigong und Taijiquan.