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Qi(lebenerngie)

Qi lebenerngie

Qi wird oft als Kraft oder Energie übersetzt, in klassischen chinesischen und japanischen Quellen findet man aber auch Beschreibungen, die ein stoffliches Konzept andeuten. Ähnlichen dem Pneuma der griechischen Medizin durchzieht dieses Qi in vielfältigen Ausformungen sowohl den Körper als auch die Außenwelt. Deswegen findet man auch in der modernen Alltagssprache unzählige Begriffe, die die Wortkomponente Qi enthalten. Qi wird auch im medizinischen Kontext benutzt. Mit Wei-Qi wird die Fähigkeit bezeichnet, schädlichen Witterungseinflüssen standzuhalten und Verletzungen und Infekte zu bewältigen. Es soll im wachen Organismus anders anwesend sein als im schlafenden und sich beim Einschlafen von der Oberfläche des Körpers ins Körperinnere zurückziehen. Qi Gong bezeichnet dagegen Arbeiten am Qi

Häufige Verwendung findet das Konzept im Zusammenhang mit den Meridianen auf denen 365  Therapiepunkte liegen. Durch das Reizen der Punkte mittels Nadeln wird das De-Qi -Gefühl) hervorgerufen - Ankunft des Qi Für den Therapeuten ist es durch eine Zunahme des Gewebswiderstandes spürbar, für den sensiblen Patienten durch eine ausstrahlende Empfindung entlang des betroffenen Meridians.